Testimonial
Erfolgsgeschichte von Lena
Lena
Sozialpädagogin
Als Lena in das Online-Programm kam, hatte sie bereits eine große berufliche Entscheidung getroffen.
Nach vielen Jahren im sozialen Bereich hatte die Sozialpädagogin ihre Stelle als Schulsozialarbeiterin an einer Grundschule gekündigt.
Sie wusste: So wollte sie nicht weiterarbeiten.
Der Alltag mit Krisen, aggressiven Kindern, Kinderschutz und einer für sie belastenden Strukturlosigkeit passte nicht mehr zu dem, was sie sich für ihre berufliche Zukunft wünschte.
„Ich möchte irgendwo hin zu was, was einfach mehr Freude bringt und Spaß und Leichtigkeit.“
Was Lena allerdings nicht wusste: Was sollte stattdessen kommen?
Sie schaute immer wieder Stellenanzeigen durch. Doch statt Klarheit entstand vor allem Ablehnung.
„Bei einem kommt immer so: Nein, das nicht, das nicht. Aber was dann, das war so das große Fragezeichen.“
Diese Perspektivlosigkeit belastete sie stark. Lena beschreibt Schlaflosigkeit, körperliche Beschwerden und ein ständiges Gedankenkarussell.
Hinzu kam ein Gedanke, der den Druck noch größer machte:
Wie kann ich kündigen, ohne zu wissen, was danach kommt?
Lena hatte sich bereits Unterstützung gesucht und begonnen, sich mit ihrer psychischen Gesundheit und ihrer beruflichen Perspektive auseinanderzusetzen. Aber die entscheidende berufliche Orientierung fehlte weiterhin.
Als sie auf das Programm „Mit Klarheit in deine berufliche Zukunft“ aufmerksam wurde, passten die Inhalte deshalb sofort zu ihrer Situation.
Schon nach der ersten Session war sie erleichtert.
„So jemand Warmherziges, der so wertschätzend ist – das tut erst mal total gut für jemanden, der sich so unsicher fühlt und nicht so selbstbewusst ist.“
Besonders wichtig wurde für Lena die Auseinandersetzung mit ihren Stärken.
Vor dem Programm hatte Lena den Anspruch, dass der nächste Job sofort die richtige endgültige Entscheidung sein müsse.
„Der nächste Job muss es jetzt total zu 100 Prozent sein.“
Im Laufe des Programms konnte sie diesen Anspruch lockern.
Sie erkannte, dass berufliche Neuorientierung auch ein Prozess sein darf. Dass man Möglichkeiten durchspielen, Erfahrungen sammeln und erst einmal kleinere Schritte gehen kann.
„Man kann auch irgendwie so kleine Teilschritte machen und das bringt einen trotzdem weiter und in eine gute Richtung.“
Diese Veränderung zeigt sich inzwischen ganz konkret bei ihrer Stellensuche.
Früher fühlte Lena sich beim Lesen von Stellenanzeigen schnell blockiert und schloss viele Möglichkeiten sofort aus. Heute reagiert sie offener.
Sie kann ihre Stärken besser einordnen, geht offener mit beruflichen Möglichkeiten um und hat akzeptiert, dass sie ihre berufliche Zukunft Schritt für Schritt herausfinden darf.
„Man muss noch nicht die Lösung sofort haben, sondern das kann ein Weg sein und ein Prozess.“
Für Frauen, die beruflich feststecken, immer wieder Stellenanzeigen durchsuchen und trotzdem nicht wissen, was wirklich zu ihnen passt, ist Lenas Erfahrung deshalb besonders wertvoll.
Man muss nicht schon vor dem ersten Schritt wissen, wo der gesamte Weg endet.
Man darf zunächst die eigenen Gedanken sortieren, seine Stärken erkennen und wieder offen dafür werden, herauszufinden, was passen könnte.
Lena selbst beschreibt den Kurs als hilfreich, „um sich gut zu sortieren und aufzustellen und selber rauszufinden: Was will man eigentlich und was will man nicht.“
Wer sich an diesem Punkt wiedererkennt, kann genau dort anfangen: nicht mit der perfekten Entscheidung, sondern mit mehr Klarheit über den nächsten Schritt.
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